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Kfz-Haftpflichtversicherung

Die Kfz-Haftpflichtversicherung kommt für Schäden auf, die der Versicherungsnehmer oder sein Fahrzeug an Dritten verursachen. Meist sind es Verkehrsunfälle, bei denen die Kfz-Haftpflichversicherung eingeschaltet wird. Dabei kann es sich sowohl um Sach- als auch um Personen- und Vermögensschäden handeln. Die Kfz-Haftpflicht ist eine Pflichtversicherung und zählt zu den wichtigsten Policen überhaupt. Sie reguliert Schäden bis in Millionenhöhe – und diese Summen können schnell zustande kommen, wenn es zu einem Verkehrsunfall mit Personenschäden gekommen ist.
Wie für jede andere Versicherungspolice, so müssen auch für die Kfz-Haftpflichtversicherung regelmäßig Beiträge entrichtet werden. Wie hoch diese sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Erfahrungsgemäß zahlen Fahranfänger höhere Beiträge als langjährige Autofahrer, da Führerscheinneulinge zunächst in eine schlechtere Schadenfreiheitsklasse eingeteilt werden. Außerdem spielen die Regionalklassen und die Typenklassen eine große Rolle, die sich ebenfalls auf die Beitragshöhen auswirken. Was es mit diesen Begriffen auf sich hat, soll im Folgenden erläutert werden.

 

Die Schadenfreiheitsklasse spiegelt das Risiko wider

Jeder Fahrzeughalter wird von seiner Versicherungsgesellschaft in eine Schadenfreiheitsklasse eingestuft. Fahranfänger werden dabei zumeist in die Schadenfreiheitsklasse 0 eingeteilt, da man hier wegen der fehlenden Fahrpraxis von einem höheren Unfallrisiko ausgeht. Wer schon über mehrere Jahre ein Fahrzeug führt und zudem keinen Schaden melden musste, erhält eine günstigere Einstufung.
Die Einteilung in die Schadenfreiheitsklasse wirkt sich unmittelbar auf die Höhe der Versicherungsbeiträge aus. Eine umsichtige Fahrweise trägt also durchaus dazu bei, dass bei der Kfz-Haftpflichtversicherung bares Geld gespart werden kann. Gelingt es dem Versicherten, ein Jahr lang unfallfrei und ohne Schadensmeldung zu fahren, so erfolgt eine Änderung der Schadensfreiheitsklasse. Gleichermaßen verhält es sich jedoch auch im umgekehrten Fall – nach einer Schadensmeldung kann es zu einer schlechteren Einstufung kommen.

 

Was es mit der Typklasse eines Fahrzeugs auf sich hat

Auch die Typklasse eines Fahrzeugs ist eines der vielen Merkmale, welche sich auf den Tarif und die Beitragshöhe bei der Kfz-Haftpflicht sowie bei Kasko-Tarifen auswirkt. Hier gilt: je niedriger die Einstufung in eine Typklasse, desto geringer stellen sind die Beiträge. Um die Typklasse zu berechnen, legen die Kfz-Versicherer die unterschiedlichen in Deutschland zugelassenen Fahrzeugmodelle zugrunde. Beurteilt wird unter anderem, wie oft es mit jedem Fahrzeug in der Vergangenheit zu Schäden oder Unfällen gekommen ist. Je weniger Schadensmeldungen, umso niedriger ist die Typklasse und entsprechend der zu zahlende Beitragssatz.
Auf http://www.gdv-dl.de kann die Typklasse eines Pkw ermittelt werden.


Regionalklasse - ein weiteres Tarifmerkmal

Mit der Einteilung in die entsprechende Regionalklasse gesellt sich zu Typ- und Schadenfreiheitsklasse ein weiteres Kriterium hinzu, welches sich auf die Höhe der Versicherungsbeiträge auswirkt. Regionalklassen gibt es bei allen Versicherern und für alle Versicherungsarten, ganz gleich, ob es sich um die Kfz-Haftpflicht oder um eine Voll- oder Teilkasko-Versicherung handelt.

Die Regionalklasse beschreibt immer den Ort, an dem das jeweilige Fahrzeug zugelassen ist. Im Gegensatz zur Typklasse werden bei der Regionalklasse jedoch nicht nur die üblichen Schäden zur Beurteilung herangezogen. Vielmehr geht sie auf besondere örtliche Gegebenheiten ein: So wird zum Beispiel ermittelt, wie oft es in einer Region zu Wildunfällen oder Autodiebstählen kam.

Bei der Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es insgesamt 12 verschiedene Regionalklassen, in die ein Fahrzeug eingestuft werden kann.
Die Vollkasko orientiert sich an neun verschiedenen Stufen, die Teilkasko an 16.

Hier sollte der Fahrzeughalter das Glück haben, dass sein Fahrzeug in einer besonders sicheren Gegend zugelassen wurde. Die Einstufung erfolgt aufgrund der Schadensgesamthöhe und –zahl, die von anderen Autofahrern desselben Kennzeichenbereichs verursacht wurde. Der bundesweite Durchschnittswert wird mit 100 % angesetzt; ein Regionalklassen-Index unter 100 heißt also, dass in einem Bereich weniger Schäden verursacht wurden als im deutschlandweiten Durchschnitt.

 

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